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Was kostet eine Website? Ehrliche Preise im Überblick.
Von Mohamed Mhamad · Aktualisiert am 17. August 2026
„Was kostet eine Website?“ ist ungefähr so präzise wie „Was kostet ein Auto?“ — die ehrliche Antwort lautet: zwischen 0€ und weit über 15.000€. Damit du mit dieser Spanne etwas anfangen kannst, schlüsseln wir sie hier auf: Was kosten Baukasten, Freelancer und Agentur realistisch? Wovon hängt der Preis ab? Und welche laufenden Kosten kommen nach dem Start dazu? Am Ende ordnen wir auch unsere eigenen Festpreise ein — transparent, damit du vergleichen kannst.
Die drei Wege zur Website — und was sie kosten
Grob gibt es drei Wege, zu einer Website zu kommen. Sie unterscheiden sich weniger in dem, was am Ende im Browser steht, als darin, wer die Arbeit macht — und genau das bestimmt den Preis.
1. Homepage-Baukasten: ca. 0–30€ pro Monat — plus deine Zeit
Wix, Jimdo oder Squarespace kosten je nach Tarif zwischen 0€ (mit Werbung und Anbieter-Subdomain) und etwa 30€ im Monat. Klingt günstig — aber die eigentliche Rechnung zahlst du in Stunden: Layout bauen, Texte schreiben, Bilder suchen, Mobilansicht prüfen, Rechtstexte einpflegen. Wer das zum ersten Mal macht, sitzt schnell 40 bis 80 Stunden daran. Bewertest du deine Zeit mit nur 30€ pro Stunde, stecken in der „günstigen“ Baukasten-Seite real 1.200–2.400€ Eigenleistung.
2. Freelancer: ca. 500–3.000€
Ein einzelner Webdesigner oder Entwickler setzt kleine bis mittlere Projekte meist für 500–3.000€ um. Die Spanne erklärt sich über Erfahrung und Umfang: Ein Template-basierter Onepager liegt am unteren Ende, eine individuell gestaltete Seite mit mehreren Unterseiten am oberen. Wichtig zu wissen: Viele Freelancer rechnen nach Stunden ab (üblich sind 60–120€/Stunde) — dann steht der Endpreis erst am Ende fest. Und plane ein, was passiert, wenn dein Freelancer in einem Jahr ausgebucht, umgezogen oder in einem anderen Beruf ist.
3. Agentur: ca. 2.000–15.000€ und mehr
Klassische Agenturen starten für kleine Firmenwebsites meist bei 2.000–5.000€. Mittelgroße Projekte mit individuellem Design, mehreren Unterseiten, professionellen Texten und SEO liegen bei 5.000–15.000€. Nach oben ist die Skala offen: Onlineshops, Portale oder Konzern-Websites kosten sechsstellig. Dafür bekommst du ein Team, feste Prozesse und Verlässlichkeit — bezahlst aber auch Projektmanagement und Agentur-Overhead mit. Kleinere, spezialisierte Anbieter (wie wir) liegen preislich zwischen Freelancer und klassischer Agentur, weil der Overhead fehlt.
| Weg | Geldkosten | Dein Zeitaufwand |
|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo …) | ca. 0–30€/Monat | hoch (40–80 Std. Eigenleistung) |
| Freelancer | ca. 500–3.000€ | gering (Briefing, Feedback) |
| Agentur | ca. 2.000–15.000€+ | gering (Briefing, Abnahmen) |
Wovon der Preis wirklich abhängt
Zwei Angebote für „eine Website“ können sich um den Faktor zehn unterscheiden — und beide können fair kalkuliert sein. Diese sechs Faktoren machen den Unterschied:
- Seitenzahl: Ein Onepager ist deutlich günstiger als zehn Unterseiten. Jede zusätzliche Seite braucht Struktur, Inhalt und Design-Anpassungen.
- Design-Anspruch: Ein angepasstes Template kostet einen Bruchteil eines komplett individuellen Designs mit Animationen und eigener Bildsprache.
- Funktionen: Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Blog, Mehrsprachigkeit, Konfiguratoren oder Shop-Funktionen treiben den Aufwand spürbar nach oben.
- Texte und Fotos: Lieferst du fertige Inhalte, sparst du Geld. Sollen Profis texten und fotografieren, kommen je nach Umfang mehrere hundert Euro dazu.
- SEO: Saubere Technik und Grundoptimierung gehören in jedes seriöse Angebot. Gezielte Optimierung auf umkämpfte Suchbegriffe ist ein eigenes, laufendes Projekt.
- Wartung: Wer kümmert sich nach dem Go-Live um Updates, Sicherheit und kleine Änderungen? Das steht selten im Erstangebot, gehört aber in deine Kalkulation.
Laufende Kosten: Damit musst du nach dem Start rechnen
Eine Website ist kein einmaliger Kauf wie ein Möbelstück. Drei Posten laufen dauerhaft weiter:
| Posten | Üblicher Preis | Anmerkung |
|---|---|---|
| Domain | 10–25€/Jahr | .de-Domains sind am günstigsten |
| Hosting | 5–20€/Monat | je nach Leistung und Anbieter |
| Pflege & Updates | 0–100€/Monat | bei WordPress höher, bei statischen Seiten minimal |
Gerade der letzte Punkt wird unterschätzt: Ein WordPress ohne regelmäßige Updates ist ein Sicherheitsrisiko. Moderne, statisch generierte Websites haben dieses Problem praktisch nicht — ein Grund, warum wir so bauen.
Drei typische Projekte — und was sie realistisch kosten
Abstrakte Spannen helfen nur begrenzt. Deshalb drei Beispiele, wie sie uns in der Praxis ständig begegnen:
Die Gründerin mit Kosmetikstudio braucht einen Onepager: Leistungen, Preise, Kontakt, vielleicht Online-Terminbuchung. Beim Freelancer oder einer kleinen Agentur liegt so ein Projekt bei 700–1.500€. Eine klassische Agentur würde dafür eher 2.500€ aufrufen — Mehrwert gegenüber dem kleineren Anbieter gibt es bei diesem Umfang selten.
Der Handwerksbetrieb mit 15 Mitarbeitern will fünf Seiten: Start, Leistungen, Referenzen, Über uns, Kontakt — dazu lokale SEO, damit er in seiner Stadt gefunden wird. Realistisch: 1.500–4.000€, je nachdem, wie viel Text- und Bildarbeit dazukommt.
Die Arztpraxis mit besonderen Anforderungen — viele Unterseiten, Mehrsprachigkeit, Terminbuchung, barrierearme Umsetzung — landet bei 2.500–8.000€. Hier lohnt sich der genaue Blick ins Angebot: Was ist enthalten, was kostet extra?
Zur Einordnung: die WebMo-Festpreise
Damit du die Marktpreise oben mit etwas Konkretem vergleichen kannst, hier unsere eigenen Preise. Wir arbeiten ausschließlich mit Festpreisen — du kennst den Endbetrag, bevor das Projekt startet:
| Paket | Festpreis | Enthalten |
|---|---|---|
| Basic | 999€ | Onepager, Responsive Design, SSL & Kontaktformular, DSGVO-Cookie-Banner |
| Premium | 1.799€ | Bis zu 5 Seiten, Animationen + SEO Basic, Google Profil einrichten, 2 Add-ons inklusive, Alles aus Basic |
| Ultra | auf Anfrage ab 2.500€ | Unbegrenzte Seiten & Unterseiten, 3D-Animationen & 3D-Modell, Custom Funktionen (z. B. Konfigurator), 3 Add-ons inklusive, Alles aus Premium |
Add-ons wie Logo-Design (149€), Blog-Funktion (249€), Online-Terminbuchung (249€), Mehrsprachigkeit (299€) buchst du nur, wenn du sie brauchst. Für den Betrieb nach dem Go-Live gibt es zwei optionale Pakete: Hosting & Wartung für 29€/Monat (Domain, Hosting, SSL, Updates, Backups) oder Hosting & Support Plus für 49€/Monat — inklusive inhaltlicher Änderungen bis 60 Minuten pro Monat (Fair Use). Und wer lieber gar nicht investieren möchte, kann seine Website auch ab 49€ im Monat mieten — Hosting, Wartung und Updates inklusive, womit auch die laufenden Kosten aus der Tabelle oben abgedeckt sind.
Wie sich dein konkreter Preis zusammensetzt, siehst du in zwei Minuten in unserem Website-Konfigurator. Und wenn du wissen willst, wie der Ablauf von der Anfrage bis zum Go-Live aussieht, findest du alle Details auf unserer Seite Website erstellen lassen in Kiel.
So senkst du die Kosten — ohne an der Qualität zu sparen
Ein paar Hebel hast du selbst in der Hand. Erstens: Liefere Inhalte zu. Wer fertige Texte, gute Fotos und eine klare Vorstellung der Seitenstruktur mitbringt, spart dem Dienstleister Stunden — und sich selbst Geld. Zweitens: Starte klein. Ein sauberer Onepager, der live ist und Anfragen bringt, schlägt die perfekte Zehn-Seiten-Website, die seit Monaten „fast fertig“ ist; erweitern kannst du immer. Drittens: Vergleiche Angebote nach Leistung, nicht nach Endsumme — ein 900€-Angebot ohne SEO, ohne Cookie-Banner und ohne Support kann teurer enden als ein 1.200€-Angebot, in dem alles drinsteckt. Und viertens: Frag nach dem Festpreis. Wenn ein Anbieter nur Stundensätze nennt, trägst du das Kalkulationsrisiko.
Fazit
Die Frage ist nicht, ob 999€ oder 5.000€ „der richtige Preis“ für eine Website ist — sondern was du brauchst. Ein Hobby-Projekt fährt mit dem Baukasten gut. Wer mit der Website Kunden gewinnen will, sollte sie professionell erstellen lassen und dabei auf zwei Dinge achten: einen garantierten Festpreis und Klarheit darüber, was nach dem Go-Live an laufenden Kosten kommt. Beides gehört in jedes seriöse Angebot — egal von wem.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für Selbstständige?
Eine professionell erstellte Onepage-Website liegt meist zwischen 500€ und 1.500€. Bei WebMo kostet sie als Basic-Paket 999€ zum Festpreis — inklusive Responsive Design, SSL, Kontaktformular und DSGVO-Cookie-Banner.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Rechne mit 10–25€ pro Jahr für die Domain und 5–20€ pro Monat für Hosting. Dazu kommt die Pflege: Bei Systemen wie WordPress fallen oft 20–100€ monatlich für Updates und Wartung an, bei statisch gebauten Seiten deutlich weniger.
Warum sind Agentur-Websites so viel teurer als Baukästen?
Du bezahlst Arbeitszeit von Profis: Konzeption, individuelles Design, Entwicklung, Texte, SEO und Tests summieren sich schnell auf 40–150 Stunden. Ein Baukasten kostet wenig Geld, dafür investierst du diese Stunden selbst — mit ungewissem Ergebnis.
Gibt es versteckte Kosten bei einer Agentur-Website?
Bei Stundensatz-Abrechnung kann der Endpreis vom Angebot abweichen — frag deshalb immer nach einem Festpreis. Bei WebMo gilt eine 100%-Festpreisgarantie: Der Preis aus dem Angebot ist der Preis auf der Rechnung.
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